Abschiebehaft gegen unter Anschlagsverdacht stehenden Marokkaner in Sachsen

Unter dem Verdacht, Anschlagspläne auf gegen die russische Botschaft in Berlin geschmiedet zu haben, ist ein 24-jähriger Marokkaner in Sachsen in Abschiebehaft genommen worden. Wie Landesinnenminister Markus Ulbig (CDU) am Freitag in Dresden mitteilte, ordnete das Leipziger Amtsgericht die Abschiebehaft an. Der Mann befinde sich bereits auf dem Weg in eine Abschiebehafteinrichtung in Rheinland-Pfalz und solle "demnächst" nach Marokko abgeschoben werden.

Der Mann war am 8. April in einer Flüchtlingsunterkunft in Borsdorf im Landkreis Leipzig festgenommen worden. Zuvor hatte es Hinweise auf eine mögliche geplante Straftat gegeben.

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