Abstriche wegen Corona und Regenwetter - aber wenigstens weniger Müll

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Silvester-Feuerwerk an der Copacabana (AFP/DANIEL RAMALHO)

Corona und Regenwetter - die traditionelle Silvesterfeier an der Copacabana in Rio de Janeiro fand nicht unter idealen Bedingungen statt. Einen Lichtblick gab es an Neujahr aber: Bei den Feiern rund um Rios legendären Strand fiel nur halb so viel Müll an wie in den Jahren zuvor. 320 Tonnen Abfall von den Silvesterfeiern seien am Samstag aufgesammelt worden, teilte das Stadtreinigungsunternehmen Comlurb mit.

In den vergangenen Jahren waren es demnach im Schnitt jeweils 724,2 Tonnen Party-Müll gewesen. Gut die Hälfte des diesjährigen Abfalls entstand bei einem 16-minütigen Feuerwerk über dem Strand von Copacabana. In den Jahren vor der Corona-Pandemie waren bei dem Silvesterfeuerwerk laut Stadtreinigung 340,6 Tonnen Abfall entstanden.

"Wir werden die Strände und die Küste schneller sauber bekommen als üblich", erklärte Comlurb-Chef Flavio Lopes, der für die Reinigungsaktion über fast 5000 Einsatzkräfte verfügte. Nachdem Rio de Janeiro vergangenes Jahr seine Silvesterfeierlichkeiten wegen der Corona-Pandemie komplett gestrichen hatte, gab es dieses Jahr eine abgespeckte Version des Spektakels.

Nach der Rekordzahl von drei Millionen Besuchern 2019 zogen die Feierlichkeiten dieses Jahr nur ein Bruchteil so viele Besucher an. Außer der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante trug dazu wohl auch das Regenwetter in der Silvesternacht bei.

yb

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