ADAC-Ehrenmitglied : Wolf Wegener: "Es ist doch keine Sünde zu feiern ..."

Wolf Wegener, Ehrenmitglied im ADAC Berlin-Brandenburg, will mehr Geselligkeit beim größten Verein der Region.

Im Estrel Congress Center an der Neuköllner Sonnenallee treffen sich am Sonnabend rund 400 Mitglieder des ADAC Berlin-Brandenburg zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Mit 1,3 Millionen Mitgliedern ist der Autoklub der bei Weitem größte Verein der Region. Auf der Tagesordnung stehen in diesem Jahr keine Vorstandswahlen. Das Interesse der Teilnehmer dürfte sich deshalb vor allem auf die Aussprache über die eingereichten Anträge konzentrieren.

Einer von gewisser Brisanz stammt von Dr. Wolf Wegener. In seinem Elf-Thesen-Papier fordert er neben den unstrittigen Dienstleistungen des ADAC auch die in der Satzung festgeschriebene Klubkameradschaft und Geselligkeit ein. Wolf Wegener war mehr als 30 Jahre Vorstandsvorsitzender des hiesigen ADAC, er ist das einzige Ehrenmitglied sowohl des ADAC Berlin-Brandenburg wie des ADAC Deutschland.

Bild Nr. 1:
Dr. Wolf Wegener, erfolgreicher Jurist und ADAC-Chef dpa Picture-Alliance / Eventpress HerrRa / picture alliance / Eventpress He

Herr Dr. Wegener, Ihr Antrag ist überschrieben "Aktuelles Bekenntnis zur Aufrechterhaltung der traditionellen Vereinsverfassung". Haben Sie Sorge um die Tradition des ADAC?

Dr. Wolf Wegener: Wir fordern in dem Antrag u. a. dazu auf, dass sich der ADAC Berlin-Brandenburg wieder darauf besinnt, auch den klubkameradschaftlichen Umgang und die Geselligkeit zu pflegen. So wie es unsere Satzung im Paragrafen II, Absatz 1 festlegt. Wir sind kein Unternehmen, sondern ein Verein, haben keine Kunden, sondern sind Klubkameraden und Klubfreundinnen. Zu dieser satzungsgemäßen Tradition gehört sowohl das Miteinander als auch das gemeinsame Feiern. Da ist in den ...

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