ADFC kritisiert München - Radlhauptstadt? Von wegen!

Antje Müller

Der ADFC hat viel zu kritisieren an der Rad-Politik in München – und sieht andere bayerische Städte vorne

Stolz ist man im Rathaus auf die Münchner Radwege. „Hauptstadt“ nennt man sich, wenn es ums Radfahren geht. Doch nicht alle sehen es so. Erst dieser Tage hat die AZ Münchens gefährlichste Stellen für Radler beschrieben, die Grünen planen wie berichtet ein Radler-Bürgerbegehren. Und jetzt hat der ADFC, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, die Rad-Situation mit der in anderen bayerischen Städten verglichen – und München ein sehr schlechtes Zeugnis ausgestellt.

Über die Nahmobilitätspauschale stehen alleine in München jährlich 10 Millionen Euro für Radverkehrsmaßnahmen zur Verfügung. Nürnberg hat einen Etat von 1,1 Millionen Euro für die Radinfrastruktur; Augsburg hat im vergangenen Jahr 950 000 ausgegeben und will diesen Anteil 2017 erhöhen. In vielen Städten gibt es darüber hinaus projektbezogene Zahlungen.

Als Vorreiter bezeichnet der ADFC München trotz der großen Investitionen explizit nicht – sondern Erlangen.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen