AfD-Parteitag in Köln: Demonstranten kritisieren Mathies' Äußerungen als diffamierend

Die Polizei versuche die Proteste zu kriminalisieren, so die Nika-Kampagne.

Die Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ (Nika) wehrt sich gegen Äußerungen der Polizei. Kölns Polizeispitze um Präsident Jürgen Mathies hatte vorige Woche auf einer Pressekonferenz berichtet, zum AfD-Parteitag am 22. April würden nach Erkenntnissen der Behörde auch „tausende Linksextreme“ aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anreisen.

Der Bundesparteitag der AfD habe für das gewaltbereite linksextremistische Spektrum „eine hohe Anziehungskraft“. Erwähnt wurde in diesem Zusammenhang auch die „Mobilisierungstour“ der Nika durch 20 deutsche Städte. Ein Sprecher der Kampagne spricht nun von „Diffamierung“. Die Polizei versuche bereits im Vorfeld, „unseren Protest zu kriminalisieren“. Dabei sei es auf dem AfD-Parteitag in Stuttgart im Vorjahr die Polizei gewesen, die „erheblich“ Gewalt gegen Antifaschisten angewandt hätte.

Die Polizei Köln erwartet am 22. April mehr als 50 000 zumeist friedliche Demonstranten. Sie befürchtet allerdings auch Blockadeversuche und Gewaltaktionen linksextremer Aktivisten. (ts)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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