Nach über 80 Tagen im Ziel: Boris Herrmann: Mitten ins Herz gesegelt – trotz Kollision!

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Es ist eine Heldengeschichte, so oder so. Und es ist eine Katastrophe aus Sportler-Sicht: Bis zuletzt kämpfte Hamburgs Super-Segler Boris Herrmann im irrsten Segel-Rennen um die Welt, der Vendée Globe, um einen Platz auf dem Podest. Bis zuletzt auf Siegeskurs, bis zuletzt bester Hoffnung – doch dann wurde der Endspurt zum Drama. Und Hamburg ist trotzdem wahnsinnig stolz. Nach 80 Tagen, 14 Stunden, 59 Minuten und 45 Sekunden sollte Herrmann den französischen Start- und Zielort Les Sables-d’Olonne als Vierter wieder erreichen. Doch kurz zuvor kam es zu einem Zwischenfall – einem Zwischenfall mit Folgen. Herrmanns Team Malizia teilte mit, der Segler habe etwa 90 Meilen vor dem Ziel einen Unfall gehabt und sei offenbar mit einem Fischerboot kollidiert. Einer der Tragflügel des Bootes sei dabei beschädigt worden. Mit gedrosselter Geschwindigkeit segelte er die letzten Kilometer in Richtung Ziel. Greta Thunberg gratulierte Boris Herrmann schon Tage zuvor Greta Thunberg hatte ihm schon Tage zuvor gratuliert: „Es macht mich wirklich glücklich zu sehen, dass Segelfans auf der ganzen Welt und in ganz Deutschland nun wissen, was für eine großartige Person du bist.“ Die beiden verbindet nicht nur der gemeinsame Trip vor eineinhalb Jahren, sondern auch ihr Engagement für den Klimaschutz. „Nachhaltigkeit – ein Rennen, das wir gewinnen müssen“ steht in Englisch auf dem Mastbaum der „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“, Herrmanns Boot. Nachhaltigkeit war auch das Thema der Abschlussarbeit seines BWL-Studiums, das er an der Universität in Bremen mit der Note 1,8 abschloss. Boris Herrmann: Verrückter, Vater Super-Segler So war er schnell von der Idee begeistert, auf der Reise über alle Ozeane mit einem vollautomatischen Labor an Bord alle 20 Sekunden CO2-Wert, Temperatur und Salzgehalt des Meerwassers messen zu lassen. Die gespeicherten Daten wurden regelmäßig an das Max-Planck-Institut für Meteorologie übermittelt. Boris Herrmann: Ohne Strom auf hoher See Beinahe wäre dieser Fluss an Informationen zum Stillstand gekommen, denn bei hoher Geschwindigkeit waren die Propeller zweier Hydrogeneratoren zur Stromerzeugung abgerissen. Herrmann konnte sie reparieren. Ohne Strom wäre auch das wichtigste Sprachrohr Herrmanns stumm geblieben, seine Satellitenverbindung: Die täglichen Einträge auf Instagram,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo