„African Angels“ treten in Hamburg auf: Die Gipfelstürmer aus dem Ghetto

Die „African Angels“ singen gegen Armut, Ausgrenzung und Hoffnungslosigkeit.

Die unscheinbare schlichte Methodist Church von Langa bebt. Bis auf den letzten Platz sind die harten Kirchenbänke besetzt, und schon vor dem Beginn des Gottesdienstes im ältesten Viertel von Kapstadt erfüllen den Raum gewaltige Gospelgesangswogen, die einem Schauder der Ergriffenheit über den Körper jagen.

Der Mitteleuropäer wähnt sich inmitten eines Opernchors von Verdi oder Wagner – und doch sind es Laien, die sich hier, begleitet von rhythmisch-anfeuernden Trommelschlägen, auf die Messe einstimmen.

„Wir drücken unsere Emotionen einfach über den Gesang aus“, sagt Bukelwa Velem lachend. Wie alle anderen Besucher hat sich auch die 35-Jährige für den sonntäglichen Kirchgang schick gemacht, mit ihrem leuchtend gelben Rock mit blauen Punkten. Die Südafrikanerin ist die einzige Profi-Sängerin in dem Gottesdienst – Velem singt seit 15 Jahren im Chor der Cape Town Opera (CTO).

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