Afrika-Einsatz unter Lebensgefahr: Ein Hamburger Polizist im Terror von Mali

Der 51-Jährige leistete Aufbauarbeit in Mali.

Bomben-Anschläge, Selbstmordattentäter und Menschen, die täglich ums Überleben kämpfen müssen: Das sind die Zustände im westafrikanischen Mali. Und genau hierhin hat es einen Hamburger Schutzmann verschlagen. Felix Schwarz (51) war 15 Monate bei einer UN-Mission. Der ehemalige Chef des Rauschgiftdezernats im MOPO-Interview über seinen Job in einem der ärmsten und gefährlichsten Länder der Erde.

MOPO: Wie landet man als Hamburger Polizist mitten in Afrika?

Felix Schwarz: Wenn man in der Schule gut aufgepasst hat und Französisch kann und schon mal einen Auslandseinsatz hatte. Die Amtssprache in Mali ist Französisch.

Wo waren Sie vor dem Afrika-Einsatz? Ein Jahr lang bei der EU-Mission „EULEX“, die im Kosovo tätig war.

Und was haben Sie jetzt in Afrika gemacht?

Ich war als Stabschef etwa für Personal, Verwaltung, Interne Ermittlungen und Logistik zuständig.

Was ist denn das genau für eine Truppe?

Ich war bei der UNPOL, der Polizei-Truppe der Friedens-Mission MINUSMA. Damals waren das 1400 Mitarbeiter.

UNPOL – das heißt, Beamte aus der ganzen Welt unter UN-Flagge?

Genau. Wir hatten Polizisten aus 28 Staaten. Die kamen überwiegend aus Afrika, aber auch aus Europa. 

Was war Zweck der Polizeiaktionen? 

Das Wesentliche war, den Frieden dort zu sichern. Es ging um die Durchsetzung eines Friedensvertrages von 2015 zwischen Tuareg und einigen Rebellengruppen auf der einen und...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen