Ahnungsloser Tourist posiert mit tödlichstem Kraken der Welt in der Hand

Dieser Winzling könnte mehr als 20 Menschen töten. (Symbolbild: Getty Images)

Dieser Tourist wollte nur ein Video mit dem süßen Meeresbewohner drehen. Es hätte seine letzte Tat werden können. Denn was er da aus dem Ozean gefischt hat, ist eines der tödlichsten Tiere der Welt.

Wilde Tiere nicht anfassen – dieser Grundsatz gilt ganz besonders in Australien. Der Kontinent ist Heimat einiger der giftigsten Lebewesen der Welt. Die müssen nicht zwangsläufig schreckenerregend daherkommen. Manchmal sehen sie einfach supersüß aus. Wie der winzige Blaugeringelte Krake. Der wurde von einem Touristen auf die Hand genommen und in die Kamera gehalten. Was der Mann wohl nicht wusste: Der Blaugeringelte Krake ist eines der gefährlichsten Tiere weltweit. Das Gift eines Tieres reicht aus, um mehr als 20 Menschen zu töten.

Tourist hält giftigen Oktopus

Wer das Video aufgenommen hat, ist nicht ganz klar. Mehrere australische Medien verbreiteten das kurze Video, das von der Plattform TikTok stammt. Dort hat es ein Nutzer namens “Alan” hochgeladen.


“Liebe Touristen, der Blaugeringelte Krake ist eines der gefährlichsten Tiere in Australien – macht das auf keinen Fall!”

In dem Video sind deutlich die leuchtend blauen Ringe auf der Haut des Mini-Kraken zu erkennen. Ein Australier würde deshalb niemals auf die Idee kommen, das Tier an seine Haut kommen zu lassen. Denn ein Biss genügt und das Opfer stirbt einen qualvollen Erstickungstod. Für das Gift des Kraken gibt es kein Gegenmittel.

Vater steckte giftiges Tier in die Tasche

Aber obwohl Einheimische sich nach Möglichkeit weit von dem Blaugeringelten Kraken fernhalten, kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Zwischenfällen. An Heiligabend 2018 war ein Vater mit seinen Kindern in Perth schwimmen gegangen. Seine Tochter sammelte eine Muschel ein, ihr Vater steckte sie in die Tasche seiner Schwimmshorts, wie der Nachrichtensender 9News berichtete. Zurück im Strandhaus angekommen, bekam der Mann den Schock seines Lebens. In der Muschel hatten sich gleich zwei der giftigsten Vertreter der Krakenfamilie versteckt, einer kroch bereits sein Bein entlang. Zum Glück wurde der Vater nicht gebissen. Er musste im Krankenhaus nur wegen einer leichten Hautreaktion behandelt werden.