Aktivisten der Klimaliste gründen Bundespartei

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Die Klimaliste-Kandidaten traten unter anderem bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg an.
Die Klimaliste-Kandidaten traten unter anderem bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg an.

Die Partei war bisher nur auf Kommunal- und Landesebene aktiv. Heute will die Klimaliste die Gründung einer Bundespartei bekanntgeben.

Berlin (dpa) - Die Partei Klimaliste, die bislang nur auf Kommunal- und Landesebene aktiv war, will nun auch auf Bundesebene mitmischen. Wie die Aktivisten kurzfristig mitteilten, wollen sie die Gründung der Bundespartei an diesem Freitag offiziell auf einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgeben.

Die Klima-Aktivisten, denen sich auch Wissenschaftler angeschlossen haben, hatten die Bundespartei nach eigenen Angaben bereits am 19. Juni in Leipzig gegründet.

Öffentlich erläutern wollen sie den Schritt und die weitere Strategie für die Bundestagswahl an diesem Freitagvormittag in einem Festsaal im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Die Konferenz soll ab 10.30 Uhr auch live gestreamt werden.

Kernthema der Partei auf regionaler Ebene ist ein entschlossenerer Kampf gegen den Klimawandel und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels auf der Grundlage des Pariser Klimaabkommens. Damit steht sie in Konkurrenz zu den Grünen. Mittlerweile ist die Klimaliste nach eigenen Angaben in allen 16 Bundesländern vertreten.

Zuletzt traten die Kandidaten auch bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt an. In allen drei Bundesländern verfehlten sie die Fünf-Prozent-Hürde zum Einzug in den Landtag deutlich, in Sachsen-Anhalt kam die Klimaliste auf rund 0,1 Prozent der Stimmen.

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