Alarmstufe Rot in Portugal: Mehr als 2000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen

In der Kleinstadt Ansião, Portugal, bekämpfen zurzeit 400 Einsatzkräfte starke Waldbrände. Eine extreme Dürreperiode führte zu der Katastrophe, Behörden sprechen von der Schlimmsten seit 20 Jahren.

Hohe Temperaturen, starke Winde und sehr niedrige Luftfeuchtigkeit erschweren die Arbeit der Feuerwehr. Die Brände sind momentan noch nicht unter Kontrolle, die Wahrscheinlichkeit dass sich diese später wieder entzünden, ist groß. Insgesamt wurden 1500 Einsatzkräfte im Norden des Landes mobilisiert um drei große Waldbrände zu löschen, die schon länger als 48 Stunden brannten.

Laut dem portugiesischem Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) leidet momentan 97 Prozent des Territoriums an starker Trockenheit. Die Bedingungen für diese extreme Dürre gab es seit einem Jahrtausend nicht mehr, bewiesen Forscher von der Woods Hole Oceanographic Institution.

Zwischen dem 11 und 17 Juli erwartet Portugal zwischen 42 und 45 Grad Celsius.

Im Land ist die Angst groß, dass sich Tragödien wie vor 5 Jahren ereignen, sollten die Feuer nicht gestoppt werden. Bei den damaligen Bränden starben 64 Menschen, 200 wurden teils schwer verletzt. 47 starben damals auf der Nationalstraße 236, eingeschlossen in ihren Autos bei dem Versuch vor den Flammen zu fliehen.

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