"Alle gegen Einen": Das sagt ProSieben zur App-Panne

(jom/spot)

Zum Auftakt der zweiten Staffel der Gameshow "Alle gegen Einen" kämpfte ProSieben am Samstagabend mit technischen Problemen.

Auch Moderator Elton hat sich in der Show für die App-Panne entschuldigt (Bild: ProSieben / Thomas Pritschet)

In der von Elton (48) moderierten Show kommt eine App zum Einsatz, mit der die TV-Zuschauer Schätzfragen zu verschiedenen Experimenten beantworten können und damit gegen einen Studio-Kandidaten um eine Siegprämie spielen. Während in der ersten Staffel das Konzept reibungslos aufging, hakte es dieses Mal bei der App-Bedienung.

Bei "Alle gegen Einen" muss der Studio-Kandidat 13 Fragen beantworten, die App-Nutzer tun es ihm gleich. Die Antwort der Schätzfragen bringt jeweils ein vorgeführtes Experiment. Wer näher an der korrekten Antwort liegt, bekommt einen Geldbetrag gutgeschrieben. Die Höhe des Betrages steigt von Frage zu Frage. Nur wenn der Kandidat die Finalfrage richtig schätzt, darf er das bislang erspielte Geld behalten. Sollten die App-Nutzer gewinnen, wird einer von ihnen per Zufall als Gewinner ausgewählt.

Zuschauer vor dem TV blieben außen vor

Bereits in Runde zwei merkte Elton an: "Es gibt anscheinend Probleme mit der App, weil wahrscheinlich zu viele mitmachen." Die Abstimmung wurde trotzdem gewertet, da "immer noch genug Leute mitmachen, dass das Ergebnis relevant und richtig ist", so der Moderator. In weiteren Runden mussten die Zuschauer dann komplett aussetzen, gegen Kandidatin Sofia durfte nur das Studiopublikum antreten. Ab Runde neun konnte sich ein Teil der Zuschauer wieder beteiligen.

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Auf Twitter sorgte die technische Panne für frustrierte Reaktionen. "Ich frage mich, wie ProSieben die Stimmen der Zuschauer zu Hause auswerten will, wenn die App überhaupt nicht funktioniert... Wahrscheinlich werden die Quoten der Sendung hinterher ähnlich 'geschätzt'", lautet beispielsweise ein Kommentar. "Schade, aber interaktive Show sieht anders aus", merkte ein User an. "Die App ist eine einzige Katastrophe. ProSieben sollte die Software-Entwickler feuern", machte ein anderer Zuschauer seinem Ärger Luft.