Alle starren auf Trump – doch die wahre Gefahr für die USA lauert woanders

Josh Groeneveld
Ein Anhänger von Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung für den Republikaner Scott Walker in Wisconsin – Scott verlor bei den Midterms.  

Donald Trump überstrahlt alles. 

Rassistische Äußerungen, Russland-Affäre, Attacken auf die Justiz, Attacken auf die Medien, Attacken auf Alliierte, Lob für Diktatoren, Vorwürfe der sexuellen Belästigung, Twitter-Tobsuchtanfälle – der US-Präsident dominiert das Bild, das wir von den USA haben. 

Ein Bild, in dem vor allem Trump selbst als Gefahr für die Demokratie im Land wahrgenommen wird. Zurecht

Doch Trump ist nur das Ergebnis einer seit Jahren anhaltenden Radikalisierung seiner Partei. Die Republikaner sind in den Obama-Jahren immer weiter nach rechts gerückt, haben immer wieder Attacken auf die demokratischen Institutionen des Landes gewagt. 

So auch nun wieder, in Folge der Erfolge der Demokraten bei den Midterms. In den US-Bundesstaaten Wisconsin und Michigan wurden republikanische Amtsinhaber abgewählt – doch bevor die Partei ihre Posten zum Jahreswechsel räumen muss, versucht sie noch, den Ausgang der Wahl durch die Verabschiedung von Gesetzen in letzter Minute zu ändern. 

Gesetze, die den Demokraten effektiv die von den Bürgern übertragene Macht entreißen und zukünftige Wahlen erheblich manipulieren würden. 

Der Putsch der Republikaner in Michigan und Wisconsin – auf den Punkt gebracht. 

Wie die Republikaner in Wisconsin die Demokraten entmachten wollen: 

► Bei den Midterms wurde der republikanische Gouverneur Rick Scott abgewählt. Das Amt gewann der Demokrat Tony Evers; im Januar wird er es antreten. 

► Doch nun versucht die republikanische Mehrheit im Abgeordnetenhaus des Bundesstaates, Evers Handlungsbefugnisse per Gesetz einzuschränken, sowie die eigene Macht in Wisconsin zu sichern. 

► Dazu planen die Republikaner noch vor Jahresende gleich mehrere umstrittene...

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