Alleinerziehende Mutter darf nicht verkleidet an Vater-Tochter-Tanz teilnehmen

Wie jede hingebungsvolle Mutter will Amy Peterson nicht, dass ihre sechsjährige Gracie in ihrem Leben auf irgendetwas verzichten muss.

Als der Vater-Tochter-Tanz an Gracies Grundschule, der Locust Grove Elementary School bevorstand, heckte die alleinerziehende Mutter daher einen Plan aus.

Sie kaufte extragroße, lockere Kleidung und bearbeitete ihr Kinn mit Mascara, um sich zu verkleiden und den Tanzabend mit ihrer Tochter verbringen zu können.

Amy war fest entschlossen, dass ihre Tochter Gracie nicht auf die Vater-Tochter-Veranstaltung an ihrer Schule verzichten muss. Bild: Facebook

„Ich sah mir Tutorials an, wie man Bärte schminkt, also habe ich den Bart perfekt hinbekommen. Ich zog los und gab mein Bestes, um ein Outfit zusammenzustellen. Ich benutzte sogar Männerparfüm“, erzählte Amy dem TV-Sender WSB-TV.

Wie Amy gestand, hatte sie sich schon gedacht, dass die Schule sie vermutlich nicht teilnehmen lassen würde, wenn sie in normaler Kleidung auftauchte. Daher habe sie sogar einen Monat im Voraus ein Formular ausgefüllt, um ihr Kommen anzukündigen.

Die alleinerziehende Mutter wendete viel Zeit und Mühe für ihr Tanzoutfit auf und sah sich auch Schmink-Tutorials an. Bild: WSB-TV

Doch eine Stunde vor dem Tanz rief die Direktorin an und setzte Amys und Gracies gemeinsamen Abend ein Ende.

„Sie sagte: ‚Nein, ich verbiete Ihnen zu kommen, und wenn Sie auftauchen, werde ich Sie wegschicken’“, erklärt Amy.

Gracie war verständlicherweise am Boden zerstört, sie brüllte herum, um ihrem Frust Luft zu machen und fragte ihre Mutter weinend: „Warum passiert mir das? Warum muss ich die einzige ohne Papa sein?“

Trotz all ihrer Bemühungen sagte man Amy und Gracie eine Stunde vor der Tanzveranstaltung, dass sie nicht daran teilnehmen können. Bild: Facebook

Dass die Schule das Geld für die Eintrittskarten zurückerstattete, reicht Amy noch nicht.

Sie will ihrer Tochter beweisen, dass es „ok ist, dass du keine Vaterfigur in deinem Leben hast, weil deine Mama beides ist“, indem sie von den Abgeordneten verlangt, dass diese Art der Diskriminierung gesetzlich verboten wird.

Die Mutter aus Georgia ist fest entschlossen, für ihre Tochter die besten Eltern zu sein. Bild: Facebook

„Das ist mein Baby und ich werde nicht dabei zusehen, wie sie das durchmacht, [selbst] wenn ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren muss, um sicherzustellen, dass das keinem anderen Kind mehr passiert“, erklärt sie.

Allison Yee 
Yahoo7 Be 

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