Allianz pro Schiene und Deutsche Umwelthilfe stellen Klage gegen Gigaliner vor

Mehrere Umwelt- und Verkehrsverbände haben Klage gegen den Einsatz von Riesen-Lkw auf deutschen Straßen eingereicht. Die generelle Zulassung der sogenannten Gigaliner verstoße gegen europäisches Recht, argumentierten sie

Die Allianz pro Schiene und die Deutsche Umwelthilfe wollen am Mittwoch Details zu ihrer Klage gegen den Einsatz von Lang-Lkw auf deutschen Straßen vorstellen. Nach Ansicht der Verbände verstößt die zum Jahreswechsel erteilte Zulassung der sogenannten Gigaliner gegen europäisches Recht. Sie gefährde außerdem Deutschlands Klimaziele und stelle ein Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar, argumentieren die Kläger.

Seit Jahresbeginn können die Lang-Lkw auf rund 11.600 Straßenkilometern regulär fahren. Nach einem fünf Jahre langen Feldversuch erlaubte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) den Regelbetrieb für drei Gigaliner-Typen, zwei andere werden weiterhin getestet. Die Gigaliner dürfen bis zu 25,25 Meter lang und 44 Tonnen schwer sein.

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