Alltagsheldinnen: Frauen halten die Gesellschaft am Laufen

Ein großer Teil des öffentlichen Lebens fällt derzeit flach. Und wer hält den Rest am Laufen? Die Antwort: Vor allem Frauen! Sie sind es, die in den Berufen arbeiten, die jetzt für uns so wichtig sind – und die vor der Corona-Krise nicht immer die Anerkennung bekamen, die sie verdienen.

Das Online-Portal „Statista“ hat Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet (Stand Juni 2019). Sie zeigen, dass Frauen in Berufsgruppen überwiegen, die wichtige Lebensbereiche umfassen. Ein Beispiel: Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel beträgt der Frauen-Anteil mehr als 70 Prozent! In Krankenhäusern liegt der Anteil an weiblichen Beschäftigten sogar bei 76 Prozent, im nichtärztlichen Bereich sind es sogar noch mehr. Der Frauenanteil liegt bei den Medizinisch-Technischen-Assistenten, wie Arzthelferinnen heute heißen, sogar bei mehr als 90 Prozent.

Heldinnen des Alltags

Ihr Job ist jetzt wichtig, damit wir die Krise überstehen. Sie sorgen für volle Regale in Supermärkten und Drogerien, sitzen stundenlang an den Kassen, kümmern sich um Patienten. Und obwohl sich alle nun von Großveranstaltungen fern halten sollten, haben sie aufgrund ihres Jobs durch die Vielzahl an jobbedingten Kunden jeden Tag eine vor der Nase. Eine dieser Heldinnen ist Budni-Mitarbeiterin Gesine Schikorra-Junge. Seit zwei Jahren arbeitet die 43-Jährige...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo