Alonso: Das macht Guardiola so besonders

Sabrina Barlemann

Von 2013 bis 2016 trainierte Pep Guardiola den deutschen Rekordmeister. Innerhalb dieser Zeit wechselte auch der spanische Nationalspieler Xabi Alonso an die Isar.

Der aktuelle Coach der zweiten Mannschaft von Real Sociedad erinnert sich gerne an seine Zeit bei den Bayern zurück. Vor allem an Trainer Pep Guardiola. 

Der 48 Jahre alte Fußballlehrer war ein Grund, weshalb der Spanier Madrid den Rücken kehrte. "Ich war so neugierig, seine Geheimnisse zu erfahren", erinnert sich Alonso im Interview mit The Athletic.


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Zusammenarbeit mit Guardiola ist besonders

Alonso, der zuvor fünf Jahre bei Real Madrid unter Vertrag stand, befand sich beim Aufeinandertreffen der Königlichen und Guardiolas ehemaligem Team, dem FC Barcelona, in der spanischen La Liga oft auf der Verliererseite.

Nun hatte er die Möglichkeit auch mal die andere Seite kennen zu lernen und in Guardiolas Geheimnisse eingeweiht zu werden. 

Die Zusammenarbeit mit dem "akribischen" Trainer sei etwas ganz Besonderes gewesen.

"Er hatte einen wahnsinnigen Enthusiasmus. Die Saisons sind lang. Guardiola hat aber nie den Anschein gemacht, dass er müde ist. Er war aufmerksam und allezeit bereit. Das hat uns sicherlich in manchen Spielen motiviert, die zusätzlichen Meter zu laufen", erinnerte sich der ehemalige spanische Nationalspieler an das Erfolgsrezept seines Ex-Coaches. 

Besonders die analytische Art des Fussballlehrers half den Spielern im Spiel. "Wir hatten das Gefühl, dass wir die Gegner besser kennen, als sie sich selbst", erklärte der 37-Jährige. 

"Ich habe es nicht genossen"

Trotz aller Vorbereitung und Motivation des Trainers waren die Duelle gegen den Ligakonkurrenten Borussia Dortmund immer besonders.

"Ich habe es nicht genossen gegen sie zu spielen, weil sie die Spiele so intensiv bestritten haben", erklärte der Rechtsfuß. Er hatte das Gefühl, "fast zu zerbrechen". 

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Die Situation gegen die damalige Klopp-Elf vergleicht Alonso mit einem Käfig: "Er (Klopp, Anm. d. Red) wollte dich in eine Falle locken. Es war die ganze Zeit ein organisierter Druck."

Vor allem die Spielweise der Schwarz-Gelben verlangte ihm einiges ab: "Die Flügelspieler verhielten sich nicht wie normale Außenbahnspieler, sondern zogen in die Mitte, um den Ball zu erobern."