Alteingesessene berichten - Müllerstraße: Szenemeile mit Fixpunkten

Von Anna Rauch

Die Müllerstraße ist im Wandel, doch nicht alles ändert sich – wir haben mit alteingesessen Unternehmern über ihre Straße gesprochen.

Isarvorstadt - Wenn Dieter Hofmann, Geschäftsführer von Film Oldies, von den Anfängen seines Ladens an der Müllerstraße 46 erzählt, braucht man einiges an Vorstellungskraft, um die Geschichten mit dem Blick aus dem Fenster zusammen zu bringen: "Als ich vor 21 Jahren hierher kam, war die Müllerstraße wesentlich ruhiger", erzählt der 56-Jährige, "auch Gastronomie gab es bei weitem nicht so viel".

Und noch eine Anekdote, die frisch Zugezogene wohl zumindest ein bisschen wehmütig machen dürfte, hat Hofmann auf Lager: "Ich bin damals eher zufällig hier gelandet. Als ich den Laden entdeckte, stand der schon länger leer und war relativ günstig." Leerstand und günstige Mieten, das sind zwei Dinge, die man in der heutigen Müllerstraße länger suchen muss. Denn die Straße und das gesamte Gärtnerplatzviertel erfreuten sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit. Inzwischen ist die Müllerstraße vor allem für ihre Cafés, Bars und das Nachtleben bekannt. Doch dazwischen gibt es sie noch, die alteingesessenen Traditionsläden. Sie sind die Fixpunkte auf einer Meile im Wandel.

 

Bunte Mischung von früher ist passé

Da gibt es zum Beispiel auch das Modegeschäft von Friedlinde Ecker.
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