Amazon vermeldet sinkende Gewinne wegen steigender Kosten

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Amazon-Logo (AFP/SEBASTIEN BOZON)

Der US-Versandhändler Amazon hat im dritten Quartal trotz steigender Umsätze weniger Gewinn gemacht. Der Umsatz stieg auf 110,8 Milliarden Dollar, während der Gewinn mit 3,2 Milliarden nur halb so hoch ausfiel, wie im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Als maßgebliche Gründe für diese Entwicklung gelten steigende Kosten für Personal und wegen fehlender Waren und Materialmangels.

Amazon hatte bislang stark vom veränderten Verbraucherverhalten wegen der Corona-Pandemie profitiert. Auch die Cloud-Computing-Sparte des Unternehmens wuchs zuletzt deutlich.

Der Tech-Konzern Apple konnte hingegen seinen Gewinn auf 20,5 Milliarden Dollar ausbauen, wie das Unternehmen ebenfalls am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz erreichte demnach mit 83,4 Milliarden Dollar eine neue Höchstmarke, blieb aber dennoch hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Der Kurs der Apple-Aktie gab daraufhin um drei Prozent nach.

Dem iPhone-Hersteller macht der globale Chipmangel besonders zu schaffen. Einem aktuellen Bericht zufolge wird Apple die Produktionsziele für sein neues iPhone wahrscheinlich verfehlen. Voraussichtlich wird es bis Jahresende nur 80 Millionen statt der geplanten 90 Millionen Geräte des neuen Modells iPhone 13 produzieren können.

Die drei weiteren Branchen-Größen Microsoft, die Google-Muttergesellschaft Alphabet und Facebook hatten diese Woche Quartalszahlen mit satten Gewinnen veröffentlicht.

pe/mkü

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