Amerikanerin macht unfassbare Entdeckung in Walmart

(Bild: AP Photo/Screenshot KPTV)

Eine amerikanische Frau wollte sich bei der Supermarkt-Kette Walmart “nur” einen Geldbeutel kaufen. Als die Kundin sich aber das Portemonnaie genauer ansah und dieses öffnete, fand sie einen handgeschriebenen Zettel, mit dem die Frau erst nichts anfangen konnte.

Die Notiz war voller chinesischer Schriftzeichen, die sie stutzig machten. Doch die Frau aus dem Bundesstaat Arizona hatte eine Vermutung, die nichts Gutes verheißen sollte.

Nach dem Kauf des Geldbeutels ließ sie den gefundenen Zettel dreimal übersetzen, um sich ganz sicher zu sein. Und die Amerikanerin behielt Recht, wie der Nachrichtensender “KPTV” unter anderem berichtet.

Hilferuf eines Gefangenen

Die handgeschriebene Botschaft war in der Tat ein Hilferuf aus China: Der Autor schrieb darin, er sei ein Gefangener in einem chinesischen Gefängnis und müsse 14 Stunden am Tag Zwangsarbeit verrichten.

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Darüber hinaus gebe es nur wenig zu essen und die medizinische Versorgung sei schlecht. Nachdem die Walmart-Kundin das erfahren hatte, ging sie umgehend an die Presse und machte es publik.

In den letzten Jahren gab es solche ähnlichen Vorfälle immer wieder. Trotzdem konnte und wollte die entsetzte Amerikanerin das nicht für gegeben hinnehmen, sondern darauf aufmerksam machen. Mit Erfolg. Die Geschichte ging im Web viral.

So sollte kein Mensch leben

Seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1949 sollen bis zu 50 Millionen Menschen in Gefängnissen gesessen haben und – unter menschenunwürdigen Bedingungen – zur Zwangsarbeit missbraucht worden sein.

Die Frau sagte weiter, sie könne dem Gefangenen leider nicht selbst helfen – sie hoffe aber, durch das Teilen der Nachricht Hilfsorganisationen auf den Plan gerufen zu haben. Denn so sollte kein Mensch leiden oder leben.

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