Amnesty-Bericht: Weniger Hinrichtungen, aber mehr Todesurteile

In China werden mehr Menschen exekutiert als in allen anderen Ländern zusammen.

Obwohl die Welt gerade einen so grausigen Eindruck macht, gibt es auch positive Entwicklungen für die Einhaltung der Menschenrechte. Laut der neuen Jahresstatistik von Amnesty International zählt die Zahl der Hinrichtungen dazu.

Hinrichtungen weltweit auf dem Rückzug

Seit zehn Jahren fordert die Generalversammlung der Vereinten Nationen, Hinrichtungen zumindest auszusetzen. Wie aus dem neuen Amnesty-Bericht hervorgeht, folgen die meisten Nationen dem inzwischen – selbst dort, wo das Gesetz die Todesstrafe noch vorsieht. So ist die Zahl der Hinrichtungen im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel auf 1031 Fälle gesunken, exekutiert in 23 Ländern. Mehr noch: Zieht man die Fälle im Iran (mindestens 567), Saudi-Arabien (154), Irak (88) und Pakistan (87) ab, so sind für die restlichen Staaten noch 135 Fälle zu verzeichnen – kaum einer von zehn. Tatsächlich ist der globale Rückgang von Vollstreckungen um 37 Prozent gegenüber 2015 vor allem damit zu erklären, dass in Iran und Pakistan weniger Verurteilte gehenkt wurden...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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