Amokläufer an US-Schule verabredete sich mit Opfern

Der Schütze tötete zwei Mitschülerinnen

Unmittelbar vor dem jüngsten Amoklauf an einer Schule im US-Bundesstaat Washington hat sich der Schütze nach Angaben der Polizei mit seinen Opfern verabredet. Der Jugendliche habe seine Freunde zum Mittagessen in die Kantine gebeten, teilte die Polizei mit. Ein Augenzeuge habe zudem bestätigt, dass die fünf Jugendlichen, auf die der Schüler später feuerte, am selben Tisch gesessen hätten. Medienberichten zufolge schickte der Teenager Textnachrichten an seine Freunde, um sie in die Kantine einzuladen.

Der Schüler, von seinem Umfeld als beliebt und freundlich beschrieben, hatte am Freitag in der Kantine der High School in Marysville um sich geschossen und dabei eine Mitschülerin getötet und zwei weitere Schüler sowie zwei Schülerinnen verletzt. Eine 14-jährige Schülerin erlag später den schweren Verletzungen. Der Amokläufer tötete sich nach der Tat selbst.

Angehörige der Opfer hatten zuvor bereits in US-Medien berichtet, dass der Schütze mit den beiden verletzten Schülern verwandt gewesen sei. Die drei Jungs seien Cousins gewesen und hätten nahe beieinander gewohnt, hieß es.

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