Amtsgericht Köln: 14.400 Euro Schmerzensgeld für Opfer von Bierglas-Attacke

Der Angeklagte hatte eine Vielzahl an Vorstrafen.

Ein 31 Jahre alter kaufmännischer Angestellter ist vor dem Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung zur Zahlung von 14 400 Euro Schmerzensgeld und anderthalb Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Der Angeklagte hatte an Rosenmontag 2015 in einer Kneipe an der Zülpicher Straße Karneval gefeiert und volltrunken – mehr als zwei Promille stellte die Polizei in seinem Blut fest – auf der Tanzfläche einem 22-Jährigen unvermittelt ein Bierglas ins Auge geschlagen.

Der Student musste anschließend notoperiert werden, sein Sehnerv wurde bei der Attacke durchtrennt, zudem erlitt er zahlreiche Schnittverletzungen im Gesicht. Seitdem ist das Opfer, der als Kommissaranwärter eine Polizeilaufbahn einschlagen wollte, Brillenträger und verfügt auf dem betroffenen Auge nur noch über fünf Prozent Sehkraft, die durch die Brille auf 80 Prozent erhöht wird. Weil er auf die Sehhilfe angewiesen ist, musste er die Polizeikarriere aufgeben. (Hd)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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