Amy Schumer wird doch kein «Barbie Girl»

Amy Schumer wäre gerne Barbie gewesen. Foto: Ian West

Die US-Komikerin Amy Schumer (35) wird nun doch nicht für einen geplanten Film über die Spielzeugpuppe Barbie zur Verfügung stehen. 

«Leider kann ich mich wegen Konflikten in meinem Terminplan nicht länger Barbie verpflichten», schrieb Schumer in einem Statement, aus dem mehrere US-Medien berichteten. «Ich bin am Boden zerstört, freue mich aber darauf, Barbie auf der großen Leinwand zu sehen.»

Die Schauspielerin («Dating Queen») sollte in dem teilweise animierten Streifen die Figur der Kultpuppe spielen, die nach ihrem Rauswurf aus Barbieland in der wahren Welt landet. Dort kommt sie dem Branchenblatt «Deadline» zufolge zu dem Schluss, dass Perfektion aus dem Inneren komme. Es soll den Machern zufolge um Schönheit, Feminismus und Identität gehen. Der Film sollte ursprünglich schon in diesem Jahr in die Kinos kommen, wurde aber auf Sommer 2018 verschoben.

Als Schumer im vergangenen Dezember für die Rolle ausgesucht worden war, hatte es im Internet auch kritische Kommentare gegeben. Die Figur der 35-Jährigen würde nicht zu den perfekten Maßen der Spielzeugpuppe passen. «Es ist diese Art von Reaktion, die dir klarmacht, dass etwas mit unserer Kultur nicht stimmt», schrieb Schumer damals auf Instagram. «Wenn ich in den Spiegel schaue, weiß ich, wer ich bin. Ich bin eine tolle Freundin, Schwester, Tochter und Partnerin.» 

Instagram-Post vom Dezember

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