Angriff auf Sanitäter: Nach dramatischer Rettung: Leonard auf dem Weg der Besserung

Foto von Leornard Funke nach der Behandlung

Berlin. Tag und Nacht harrte Thomas Funke am Bett seines Sohnes Leonard aus, hielt die Hand des Einjährigen, als dieser im Koma lag. Anfang November war das Kind mit Herzflimmern in der Kita zusammengebrochen. Die zu Hilfe gerufenen Rettungskräfte wurden im Zuge des Einsatzes von einem 23-Jährigen beleidigt und bedroht. Der Mann war vom Fahrzeug am Ausparken gehindert worden, erst die eintreffende Polizei konnte ihn stoppen.

Der Vorfall hatte bundesweite für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun laufen gegen den 23-Jährigen verschiedene Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Sachbeschädigung und unterlassener Hilfeleistung. Eine Entschuldigung für sein rücksichtloses Verhalten hat Familie Funke bis heute nicht bekommen.

Drei Tage lag der kleine Leonard im Koma

Leonard lag nach seinem Zusammenbruch drei Tage im Virchow-Klinikum im künstlichen Koma. Laut Diagnose der Ärzte war der Junge vorher kerngesund. Bei Untersuchungen wurden zwar deutlich erhöhte Entzündungswerte von zwei Viren- und zwei Bakterienstämmen im Blut festgestellt, diese seien aber laut Aussagen der Mediziner in dieser Jahreszeit typisch.

Leonard musste operiert werden. Sein junges Herz bekam einen Defibrillator eingesetzt. Das Gerät wirkt jetzt wie eine Art "Fallschirm". Wird der Puls schneller als 220 oder gar zu langsam, würde das Gerät dem Jungen einen kurzen Elektrostoß verpassen. Alle fünf bis sechs Jahre muss die Apparatur ausgetauscht werden. Es sei denn, die Ursache für das plötzliche Herzflimmern wird gefunden.

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