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Angriffe im Roten Meer: Tesla stoppt vorübergehend Produktion in Grünheide

Der Elektroautobauer Tesla hat seine Produktion im Werk Grünheide bei Berlin am Montag wie angekündigt für zwei Wochen weitgehend gestoppt. Grund ist eine "Lücke in den Lieferketten" aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe im Roten Meer. (Tobias SCHWARZ)
Der Elektroautobauer Tesla hat seine Produktion im Werk Grünheide bei Berlin am Montag wie angekündigt für zwei Wochen weitgehend gestoppt. Grund ist eine "Lücke in den Lieferketten" aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe im Roten Meer. (Tobias SCHWARZ)

Der Elektroautobauer Tesla hat seine Produktion im Werk Grünheide bei Berlin am Montag wie angekündigt für zwei Wochen weitgehend gestoppt. Das teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit. Grund sei eine "Lücke in den Lieferketten", die wegen "erheblich längerer Transportzeiten" aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen auf Schiffe im Roten Meer entstanden sei.

Tesla hatte den vorübergehenden Produktionsstopp Mitte Januar angekündigt. Ab dem 12. Februar soll die Produktion demnach wieder "vollumfänglich aufgenommen" werden.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen attackieren seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober Handelsschiffe im Roten Meer mit Drohnen und Raketen. Viele Reedereien haben deswegen ihre Routen geändert. Nach Angaben der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz ist das über den Suez-Kanal abgewickelte Handelsvolumen in den vergangenen zwei Monaten um 42 Prozent eingebrochen. Als Reaktion auf die Attacken haben die USA und Großbritannien mittlerweile wiederholt Huthi-Stellungen im Jemen angegriffen.

ilo/pe