Angst in Parks? Ja, leider! : Kreuzbergs Bürgermeisterin spricht für viele Frauen

Wenn Monika Herrmann etwas sagt, ist das meist für viel Aufregung gut. Als Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg und als Grüne ist ihr die Aufmerksamkeit stets sicher, zumal wenn Schlagworte wie „Dealer“, „Bergmannstraße“ oder „Görlitzer Park“ fallen. Dann müsste man ihre Aussagen eigentlich mit dem Zusatz „Triggerwarnung“ versehen.

Diesmal hat die 55-Jährige von Parks im Allgemeinen gesprochen und in der Zeitung Die Welt gesagt: „Ich gehe in Berlin durch gar keine Parks. Ich weiß ja nicht, wie Sie das handhaben, aber das ist mir als Frau zu gefährlich.“

Schon hagelt es Kritik von allen Seiten. Von einer „Bankrotterklärung“ spricht Kurt Wansner, Wahlkreisabgeordneter aus Friedrichshain-Kreuzberg der CDU-Fraktion Berlin: „Wer wie Frau Herrmann Drogenkriminalität nicht bekämpft, sondern Dealer in Parks ,integrieren‘ will, muss sich über die Folgen nicht wundern. Wenn sie sich nun selbst da nachts nicht mehr durchtraut, muss sie sich fragen, ob sie als Bürgermeisterin des Bezirks noch tragbar ist."

Bekannte Debatte über No-Go-Areas in Berlin

Und schon sind wir mittendrin in einer nicht neuen Debatte über No-Go-Areas in der Stadt. Sie flammt in regelmäßigen Abständen auf, geschürt von Polizeigewerkschaftern oder von Politikern. Reflexhaft abgewehrt von anderen Politikern, von Polizei und Tourismuswerbern. Und so meldet sich auch diesmal, nach Herrmanns Bekenntnis, Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik zu Wort: „Ich bedauere, dass Frau Herrmann diese Ängste hat. Ich persönlich bewege mich frei davon in unserer Stadt – in...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung