Animationsklassiker "Findet Nemo": Gewagte These versetzt Fans in Aufruhr

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"Findet Nemo" handelt von der Suche eines Clownfischs nach seinem kleinen Sohn. Oder doch nicht? Ein Internet-Podcast glaubt zu wissen, worum es in dem Animationsfilm-Klassiker wirklich geht.

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Szene aus "Findet Niemand", pardon: "Findet Nemo" (Bild: Getty Images)

"Findet Nemo" gehört zu den beliebtesten Filmen aus der Animationsschmiede Pixar. Nun wollen ein paar Fans den 2003 erschienenen Klassiker mit einer gewagten These auf den Kopf stellen. Die Behauptung zielt auf die Titelfigur, deren Existenz die vermeintlichen Theoretiker doch tatsächlich anzweifeln.

Der Animationsfilm handelt von dem kleinen Clownfisch Nemo, der mit seinem Vater im Pazifischen Ozean nahe Australien lebt. Die Mama und die Geschwister des Jungen, der eine gesunde und eine zu kurz geratenen Flosse hat, sind tot. Dieses Schicksal droht auch ihm, nachdem er eines Tages von einem Taucher gefangen wurde. Für Merlin, den verzweifelten Vater, beginnt daher eine wichtige Mission: Er muss Nemo finden.

Gewagte These: Hat Nemo nie existiert?

Nur: Wie will er den Kleinen finden, da der doch gar nicht verschwunden ist – aus dem einfachen Grund, weil er nicht existiert? Das behaupten die Moderatoren des TikTok-Podcasts "Just the Nobodys". Ihre These: Nemo ist in Wirklichkeit tot, er wurde zusammen mit seiner Mama und seinen Geschwistern von einem Raubfisch gefressen. Die Suche Merlins nach seinem verlorenen Sohn findet folglich nur im Kopf des Vaters statt und ist ein Weg, den Verlust seiner Familie zu verarbeiten.

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"Findet Niemand"

Ihre Behauptung stützen die "Just the Nobodys" auf einige Begründungen. Zum Beispiel hätten sich die Filmemacher nicht umsonst für den Namen der Titelfigur entschieden. Nemo stamme aus dem Lateinischen und heiße übersetzt "niemand". Dazu die Podcaster: "Disney sagt den Zuschauern im Grunde nichts anderes als: 'Wir haben hier einen Film namens "Findet Nemo"'. Dabei müsste es eigentlich 'Findet Niemand' heißen. Denn Nemo ist gibt es nicht."

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Ein Hinweis sei auch die Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie, der Marlin auf seiner Mission begegnet und die ihn bei seiner Suche begleiten wird. Eine große Hilfe ist sie nicht gerade, ist sie doch gesundheitlich beeinträchtigt. Was für einige Zuschauer ein lustiger Einfall ist, nämlich: ausgerechnet ein Fisch ohne Kurzzeitgedächtnis soll ein verlorenes Kind suchen helfen, ist für "Just the Nobodys" ein weiterer Beleg für ihre Behauptung: "Darum ist Dorie eine so gute Freundin für Marlin. Sie hat kein Kurzzeitgedächtnis und kann sich nicht daran erinnern, dass es Nemo nicht gibt."

TikTok-Gemeinde ist gespalten

Mit ihrer Theorie spalten die "Just the Nobodys"-Macher die TikTok-Gemeinde. Mehr als 19 Millionen Mal wurde ihr Clip auf der Videoplattform angesehen. Einige Nutzer stimmen ihnen zu, einer geht sogar so weit zu behaupten: "Zur Theorie gehört auch, dass der Vater den Sohn und die Mutter getötet hat. Nun trauert er durch Einbildung." Andere sind entschieden anderer Meinung. "Das ist nicht wahr", schreibt ein User. Sein Gegenargument: "Was ist mit den anderen Fischen und Menschen, die mit Nemo interagieren?". Viele Nutzer sehen das ähnlich: "Was ist mit all den Fischen, denen Nemo im Film begegnet", fragt einer, "sind die auch verrückt?"

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