Anklage in Fall von in Keller entdeckter toter Frau in Rheinland-Pfalz erhoben

Mehr als fünf Monate nach dem Fund einer Toten in einem Keller in Rheinland-Pfalz hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken Anklage gegen den Ehemann der Frau erhoben. Die Behörde wirft dem 36-Jährigen Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen vor. (INA FASSBENDER)
Mehr als fünf Monate nach dem Fund einer Toten in einem Keller in Rheinland-Pfalz hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken Anklage gegen den Ehemann der Frau erhoben. Die Behörde wirft dem 36-Jährigen Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen vor. (INA FASSBENDER)

Mehr als fünf Monate nach dem Fund einer Toten in einem Keller in Rheinland-Pfalz hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken Anklage gegen den Ehemann der Frau erhoben. Die Behörde wirft dem 36-Jährigen nach Angaben vom Donnerstag Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen vor.

Laut Anklage war das Opfer am 4. Dezember in den Keller gegangen. Dorthin soll der Mann seiner Frau gefolgt sein und sie von hinten überraschend angegriffen haben. Mit einem Gegenstand habe er ihr derart heftig gegen den Kopf geschlagen, dass sie wehrlos auf den Boden gefallen sei, erklärte die Staatsanwaltschaft. Anschließend soll er ihr mehrere Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt haben.

Die Frau starb noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen im Gesicht und am Hals. Als Tatmotiv gab die Staatsanwaltschaft Wut und Eifersucht an. Der 36-Jährige habe zuvor von einer Affäre seiner Frau mit einem anderen Mann erfahren. Über die Eröffnung eines Verfahrens muss nun das Landgericht Zweibrücken entscheiden.

ald/cfm