Anklage fordert lebenslange Haft in Prozess um Dönermesserattacke von Reutlingen

Im Prozess um die tödliche Attacke mit einem Dönermesser auf eine Frau im baden-württembergischen Reutlingen hat die Staatsanwaltschaft am Freitag vor dem Landgericht Tübingen lebenslange Haft wegen Mordes für den 22-jährigen Angeklagten gefordert. Zudem beantragte die Behörde die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, wie das Gericht mitteilte. Das Urteil gegen den syrischen Asylbewerber soll demnach am kommenden Freitag verkündet werden.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im Juli vergangenen Jahres zunächst seine ältere Freundin vermutlich aus Eifersucht mit einem 60 Zentimeter langen Dönermesser getötet zu haben. Das Messer soll er vorher aus der Restaurantküche mitgenommen haben, in der er arbeitete. Direkt nach der Tat soll er vor dem türkischen Restaurant zwei Gäste angegriffen und dabei einen Mann schwer verletzt haben.

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