Anschlag auf BVB-Bus: Borussia Dortmund trotzt dem Terror

Die Drohung zielt wohl auf den AfD-Parteitag kommende Woche in Köln.

Terrorverdacht, Metallstifte in Sprengsätzen, offene Fragen zu Bekennerschreiben: Der mutmaßlich islamistische Anschlag auf den Teambus von Borussia Dortmund hat das neu angesetzte Champions-League-Spiel völlig in den Hintergrund gerückt. Noch bevor die geschockten Profis des Fußball-Bundesligisten am Mittwochabend das Viertelfinal-Hinspiel gegen AS Monaco 2:3 verloren, offenbarten die Ermittler das ganze Ausmaß des heimtückischen Angriffs.

Es gebe möglicherweise einen islamistischen Bezug, berichtete Frauke Köhler, Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe und sprach von einem terroristischen Hintergrund der Tat. Ein Islamist sei festgenommen, seine Wohnung sowie die eines zweiten Tatverdächtigen aus dem islamistischen Spektrum seien durchsucht worden. Bei dem Sprengstoffanschlag mit zwei Verletzten bohrte sich auch ein Metallstift in die Kopfstütze eines Sitzes im Mannschaftsbus des Bundesligisten. „Wir können daher von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sagte Köhler.

Kein Einknicken! 

Trotz aller beunruhigenden Nachrichten vermittelten die Verantwortlichen des BVB mit voller Vehemenz eine Botschaft: Kein Einknicken! „Das Wichtigste ist, dass die Demokratie und unsere freiheitliche Grundordnung auf dem Prüfstand steht und die müssen wir stärken. Da leistet die Mannschaft einen weltweit beachteten Beitrag“, betonte Club-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kurz vor dem Anpfiff am Mittwochabend. 

Der eigens nach Dortmund gereiste Innenminister Thomas de Maizière sagte dem TV-Sender Sky: „Wir wollen, dass solche Spiele...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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