Anschlag auf BVB: Islamisten, Ultras, Linksextreme - in diese Richtungen wird ermittelt

Zwei Männer wurden festgenommen. Doch vieles ist noch offen.

Die deutsche Politik ließ es am Mittwoch an Mitgefühl nicht fehlen. Kanzlerin Angela Merkel richtete über ihren Sprecher Steffen Seibert aus, sie sei „entsetzt“ über die „widerwärtige Tat“. Gemeint war der Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund am Vorabend des für den Dienstag geplanten Champions League-Viertelfinalspiels gegen den AS Monaco.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zeigte sich bei Twitter mit einem gelben Dortmund-Schal, versehen mit dem Satz: „Egal, mit welcher Fußballmannschaft Du jubelst, egal, in welcher Partei Du bist: Das gute Leben in Deutschland ist unsere gemeinsame Sache.“

Auch die Sicherheitsbehörden sind aktiv. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen an sich gezogen; er geht nach den Worten ihrer Sprecherin Frauke Köhler von einem terroristischen Hintergrund aus. Das Bundeskriminalamt führt sie auf Bitten aus Karlsruhe federführend.

Klar ist, dass Unbekannte drei in einer Hecke deponierte Sprengsätze zündeten, als der Dortmunder Mannschaftsbus daran vorbeifuhr. Der spanische Spieler Marc Bartra wurde am Arm verletzt und im Krankenhaus operiert. Seine Mitspieler warfen sich nach den Worten des Schweizer Torhüters Roman Bürki infolge der Detonationen auf den Boden. Ein Polizist erlitt einen Schock. Köhler betonte, man könne von Glück reden, dass nichts Schlimmeres passiert sei. Denn die Sprengsätze mit einer Sprengwirkung von über 100 Metern seien mit Metallstiften bestückt gewesen. Ein Metallstift habe sich in die Kopfstütze eines Bussitzes gebohrt.

Unklar ist, auf wessen Konto...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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