AfD-Gegner bedroht: Kölner Polizei prüft Bekennerschreiben nach Anschlag auf BVB

In dem Brief wird eine Bluttat während des AfD-Parteitags angekündigt.

Die Kölner Polizei nimmt den jüngsten Bekenner-Brief ernst, der vergangene Woche nach einem Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund beim Berliner „Tagesspiegel“ eingegangen ist. Darin wird unter anderem ein Anschlag während des AfD-Bundesparteitags am kommenden Wochenende in Köln angekündigt. Die Formulierung „buntes Blut wird fließen“ deutet auf die angemeldeten Gegendemonstrationen als Ziel hin.

„Das Schreiben ist uns bekannt, die zuständigen Fachabteilungen für Staatsschutz prüfen es und beurteilen es anschließend auf den Gefahrengehalt hin“, sagt Polizeisprecher Christoph Schulte am Montag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Stadion-Betreiber prüfen schärfere Kontrollen

Unterdessen fehlt den Fahndern rund eine Woche nach dem Anschlag auf den BVB-Bus offenbar immer noch eine heiße Spur. Die 100 Ermittler der Sonderkommission „Pott“ gingen an den Feiertagen laut Bericht der „Welt am Sonntag“ Hinweisen nach, dass der benutzte Sprengstoff aus Bundeswehrbeständen stammen könnte.

Ein Mitglied der Sonderkommission äußerte sich am Wochenende zum Gefahrenpotenzial der Sprengkörper und sagte: „Wären die Splitterbomben nur eine knappe Sekunde früher gezündet worden, hätte der Bus eine regelrechte Breitseite bekommen. Es hätte dann bestimmt Schwerverletzte und möglicherweise auch Tote gegeben.“ Die Betreiber deutscher Stadien prüfen unterdessen offenbar verschärfte Kontrollen, wie es sie an Flughäfen gibt. Zur Debatte steht unter anderem der Einsatz von Körperscannern. (ihi, sid)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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