Anstieg der Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte im Juli etwas schwächer

Der starke Preisanstieg für landwirtschaftliche Produkte hat sich im Juli weiter etwas abgeschwächt. Lag der Anstieg im Mai noch bei 35,6 Prozent und im Juni bei 33,9 Prozent im Vorjahresvergleich, erreichte er im Juli 33,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Juni fielen die Erzeugerpreise damit um 0,8 Prozent.

Überdurchschnittlich legten im Juli im Vorjahresvergleich die Preise für tierische Erzeugnisse zu - der Milchpreis etwa lag fast 52 Prozent über dem im Juli 2021. Hähnchen waren rund 42 Prozent teurer.

Die Preise, die Landwirte für pflanzliche Produkte erzielten, lagen im Juli fast 26 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Kartoffeln waren um 33 Prozent teurer, Raps um rund 25 Prozent. Die Preise für Obst und Gemüse dagegen waren niedriger als vor einem Jahr, wie die Statistiker weiter ausführten.

ilo/pe