Anti-Terrorbeauftragter sieht keine Brexit-Folgen für Geheimdienst-Kooperation

Der Anti-Terrorbeauftragte der EU, Gilles de Kerchove, erwartet durch den Brexit keine negativen Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Geheimdienste in Europa. "Der Informationsaustausch ist nicht betroffen", sagte de Kerchove der Nachrichtenagentur AFP in Zagreb. Dieser finde schon jetzt "außerhalb des institutionellen Rahmens der Union" in einem gesonderten Gremium statt, dem auch die Nicht-EU-Staaten Norwegen und Schweiz angehörten. In diesem werde Großbritannien auch nach dem Brexit vertreten sein.