Antisemitismusbeauftragter für Meldepflicht für Schulen bei Judenfeindlichkeit

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat eine Meldepflicht für Schulen bei judenfeindlichen Vorfällen gefordert. Der Fall von drei Schülern aus Hessen, die nach einem Besuch des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Buchenwald antisemitische Lieder abgespielt haben sollen, zeige, wie sich die Verrohung der Gesellschaft auf den Anstieg von Antisemitismus auswirken könne, sagte Klein der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch.