Wenn's ernst wird - So schlägt das Latino-Herz des FC Bayern

Patrick Strasser

In den entscheidenden Spielen gegen Real Madrid setzt Trainer Carlo Ancelotti auf eine spanischsprachige Achse im Mittelfeld: Routinier Xabi Alonso, Zauberer Thiago und Kämpfer Arturo Vidal und. Für Thomas Müller ist wohl kein Platz.

München - Carlo Ancelotti ist ein konservativer Trainer. Was nicht heißt, der Italiener wäre nicht innovativ. Und schon gar nicht – man denke an einen seiner Vorgänger mit holländischem Sprachidiom und königlicher Selbstüberschätzung – beratungsresistent.

Ancelotti hat klare taktische Prinzipien: Viererkette, zwei Flügelstürmer, ein Mittelstürmer. Ergibt ein 4-3-2-1-System oder die offensivere 4-2-3-1-Variante. Als die Bayern letzten Herbst spielerisch Probleme hatten, sich auf die Ideen ihres neuen Trainers ein- und umzustellen, richtete der die Mannschaft wie zuvor unter Pep Guardiola aus. Etwas mutiger, etwas weiter aufgerückt. Mit einem defensiven Mittelfeldspieler weniger, einem offensiveren mehr.

Damals, Anfang Dezember, meinte man, dass vor allem Thomas Müller von dieser System-Umstellung profitiert, weil der Angreifer nun wieder auf seiner Sahneposition hinter der Spitze Robert Lewandowski die freien Räume und die Lücken zum Tor suchen konnte.

Was wird aus Müller?

Doch dann saß Müller in den wichtigen Partien, beim Statement-Sieg in der Bundesliga gegen RB Leipzig kurz vor Weihnachten sowie in den K.o.-Spielen des DFB-Pokals und der Champions League draußen.
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