Arbeiter finden Überreste von historischer Grabstädte in Peru

·Lesedauer: 1 Min.
Überreste von Gefäßen (AFP/Ernesto BENAVIDES)

Bei Straßenarbeiten in der peruanischen Hauptstadt Lima sind Arbeiter auf die Überreste einer historischen Grabstätte mit 2000 Jahre alten Keramikgefäßen gestoßen. "Bisher haben wir sechs menschliche Körper geborgen, darunter Kinder und Erwachsene, zusammen mit einer Reihe von Keramikgefäßen, die speziell für ihre Bestattung hergestellt wurden", sagte die Archäologin Cecilia Camargo der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.

Die Experten gehen davon aus, dass die Fundstücke aus dem Bezirk La Victoria mit der "Blanco sobre Rojo"-Kultur in Verbindung stehen könnten, die an der zentralen Küste Perus in den Tälern der Flüsse Chillon, Rimac und Lurin verbreitet war.

"Bislang haben wir etwa 40 Gefäße unterschiedlicher Form gefunden, die dem Stil des 'Blanco sobre Rojo' (weiß auf rot) zuzuordnen sind", sagte Camargo. Einige Flaschen seien sehr charakteristisch für die Epoche, insbesondere aufgrund ihres doppelten Ausgusses und des brückenförmigen Henkels.

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