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Arbeitgeberpräsident begrüßt Einstehen gegen Rechtsextremismus

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat ein Einstehen gegen Rechts als "starkes Zeichen aus der Mitte der Gesellschaft" begrüßt. Er verurteile "jede Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus scharf". (CHRISTIAN MANG)
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat ein Einstehen gegen Rechts als "starkes Zeichen aus der Mitte der Gesellschaft" begrüßt. Er verurteile "jede Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus scharf". (CHRISTIAN MANG)

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat ein Einstehen gegen Rechtsextremismus als "starkes Zeichen aus der Mitte der Gesellschaft" begrüßt. "Als Arbeitgeberpräsident, als Unternehmer und als Mensch verurteile ich jede Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus scharf", sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes BDA den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Samstag. "Unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind weltoffen und auf ihre vielfältige und inklusive Betriebskultur stolz."

"Ich finde es richtig, dass die Menschen in Deutschland dem Rechtsextremismus die Stirn bieten", sagte Dulger. "Das ist ein starkes Zeichen aus der Mitte unserer Gesellschaft."

Dulger betonte aber, dass er auch die Politik in der Verantwortung sehe: Eine "vernünftige, bürgernahe Wirtschafts- und Sozialpolitik" sei der wirksamste Schutz vor Extremismus und der nachhaltigste Beitrag zur Stärkung der demokratischen Mitte, sagte der Arbeitgeberpräsident.

Überlegungen zu einem Austritt Deutschlands aus der EU lehnte Dulger scharf ab. "Europa hat uns Frieden und Wohlstand gebracht", sagte der BDA-Präsident. "Wir lehnen alle Überlegungen zum Dexit als ökonomischen wie politischen Irrsinn entschieden ab." AfD-Chefin Alice Weidel hatte den als Brexit bekannten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union kürzlich als "Modell für Deutschland" bezeichnet.

Am Wochenende wollen wieder in zahlreichen deutschen Städten Menschen gegen Rechtsextremismus demonstrieren. Bundesweit sind mehr als 200 Demonstrationen geplant, die meisten davon am Samstag, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

fs/bfi