Arbeitslosigkeit in der Eurozone im März unverändert

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im März unverändert auf dem niedrigsten Stand seit fast acht Jahren geblieben. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte, lag die Erwerbslosenquote in den 19 Staaten der Währungsunion wie schon im Februar bei 9,5 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit April 2009. In der gesamten EU fiel die Quote leicht von 8,1 auf acht Prozent und lag damit so niedrig wie seit Januar 2009 nicht.

EU-weit waren damit im März 19,7 Millionen Menschen ohne Job, in der Eurozone waren es 15,5 Millionen. Der Unterschied zum Vorjahresmonat ist deutlich: So sank in der EU die Zahl der Erwerbslosen binnen eines Jahres um 1,6 Millionen Menschen; in der Eurozone wurde im Vergleich zum März 2016 ein Rückgang um 991.000 verzeichnet.

Zwischen den EU-Ländern gibt aber es weiter ein starkes Nord-Süd-Gefälle: Während Tschechien (3,2 Prozent) und Deutschland (3,9 Prozent) nach den Eurostat-Berechnungen die niedrigsten Arbeitslosenquoten verbuchten, blieben sie in Griechenland (23,5 Prozent nach letzten verfügbaren Daten vom Januar) und in Spanien (18,2 Prozent) weiter äußerst hoch.

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