Arbeitsmarktexperten erwarten neue Rekorde bei Erwerbstätigenzahl

Die Zahl der Erwerbstätigen könnte im laufenden Jahr um rund 670.000 auf den neuen Rekordstand von 44,26 Millionen steigen. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten neuen Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor

Die Zahl der Erwerbstätigen könnte im laufenden Jahr um rund 670.000 auf den neuen Rekordstand von 44,26 Millionen steigen. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten neuen Arbeitsmarktprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Arbeitslosenzahl dürfte demnach im Jahresvergleich um 160.000 auf 2,53 Millionen sinken.

Bei der Arbeitslosigkeit wäre dies der tiefste Stand seit 1990. "Die gute Entwicklung kompensiert die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen", erklärte Enzo Weber, der Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und Strukturanalysen" beim zur Bundesagentur für Arbeit gehörenden IAB.

Mit einem deutlichen Zuwachs rechnen die Experten bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Hier werde ein neuer Rekordwert von 32,26 Millionen Menschen erwartet, 760.000 mehr als 2016. "Dabei handelt es sich um den stärksten Anstieg seit der Wiedervereinigung", schrieben die IAB-Forscher.

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