ARD und ZDF: Sender produzieren ab 2022 zu 100 Prozent mit Ökostrom

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Mit einem neuen Stromvertrag folgen die ARD-Sender sowie das ZDF ihrem Versprechen, sich nachhaltig zu engagieren und ressourcenschonend zu produzieren.  (Bild: &#169 Dejan Ljamic/DeshaCAM)
Mit einem neuen Stromvertrag folgen die ARD-Sender sowie das ZDF ihrem Versprechen, sich nachhaltig zu engagieren und ressourcenschonend zu produzieren. (Bild: © Dejan Ljamic/DeshaCAM)

Wie der Hessische Rundfunk mitteilte, produzieren ARD und ZDF ab kommendem Jahr ausschließlich mit grüner Energie. Der Ökostrom soll aus Wasserkraft in Skandinavien stammen.

Beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen lässt man Worten Taten folgen: Ab Januar 2022 setzten das ZDF und die ARD mit allen Landesrundfunkanstalten vollständig auf nachhaltigen Strom. Laut einer Pressemeldung des Hessischen Rundfunks (hr) wurde ein grüner Stromlieferantenvertrag bis zum Jahr 2024 ausgehandelt, nachdem der Sender in einer europaweiten Ausschreibung "den wirtschaftlich günstigsten Anbieter für eine nachhaltige Energieversorgung" gesucht hatte.

Ab kommendem Jahr produziert das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit nachhaltiger Energie. (Bild: iStock/leolintang)
Ab kommendem Jahr produziert das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit nachhaltiger Energie. (Bild: iStock/leolintang)

ARD rief 2021 das "ARD-Board Ökologische Nachhaltigkeit" ins Leben

Der Hessische Rundfunk kümmert sich bereits seit mehreren Jahren um die Strombeschaffung des Senderverbunds. Zuvor haben alle Verwaltungsräte der Sender der Umstellung zugestimmt. Laut hr stammt der Ökostrom vollständig aus "TÜV-zertifizierten Anlagen für erneuerbaren Energien", die in Skandinavien Wasserkraft herstellen.

Mit dem neuen Stromvertrag folgen die Sender ihrem Versprechen, sich nachhaltig zu engagieren und ressourcenschonend zu produzieren. 2021 hat die ARD zu diesem Zweck das "ARD-Board Ökologische Nachhaltigkeit" gestartet, das unter anderem "Nachhaltige Medienproduktion", "Nachhaltiges Betriebsmanagement" und "Nachhaltige Verbreitung" fördern und vorantreiben soll. Ab 2022 will die ARD zudem eine verbindliche Selbstverpflichtung der Branche umsetzen, die bis 2024 "ökologische Mindeststandards" bei Fernsehproduktionen fordert.

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