Argentinien verhängt neuntägigen Corona-Lockdown

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Frisch ausgehobene Gräber auf einem Friedhof in Buenos Aires

In Argentinien hat die Regierung wegen einer erneuten starken Ausbreitung des Coronavirus einen weitgehenden Lockdown verhängt. Die rigorosen Maßnahmen sollen am Samstag in Kraft treten und neun Tage lang gelten, wie Präsident Alberto Fernández am Donnerstag in einer Fernsehansprache ankündigte. Nach seinen Worten macht Argentinien gerade "den schlimmsten Moment der Pandemie" durch.

Am Donnerstag waren in dem südamerikanischen Land 35.884 Corona-Neuinfektionen und 435 Todesfälle registriert worden. Der tägliche Schnitt in den vergangenen sieben Tagen lag bei 27.177 neuen Ansteckungs- und 493 Todesfällen.

Die neuen strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ähneln jenen, die im vergangenen Jahr in Argentinien zu Beginn der Pandemie verhängt worden waren. Das öffentliche Leben soll bis zum 30. Mai weitgehend zum Stillstand kommen. Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden zu einem Großteil ausgesetzt, und alle Bildungseinrichtungen müssen schließen. Auch dürfen nur solche Geschäfte offen bleiben, die lebenswichtige Produkte verkaufen.

dja

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