Aston Martin zeigt neuen Vantage GTE für WEC 2018

Das ist die WEC-Waffe von Aston Martin: Der Vantage GTE, Jahrgang 2018


Die über Jahre bewährte und erfolgreiche Version des Aston Martin Vantage GTE gab am vergangenen Wochenende bei den 6 Stunden von Bahrain ihre Abschiedsvorstellung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Beginnend mit der sogenannten Super-Saison der WEC 2018/2019 setzt Aston Martin in der GTE-Pro-Klasse den Nachfolger ein und dieser wurde am Dienstag in London der Öffentlichkeit präsentiert.

Anlässlich der Präsentation des neuen Autos wurde Alex Lynn als neuer Aston-Martin-Werksfahrer vorgestellt. Der Brite ergänzt den WEC-Kader, der bereits seine Landsmänner Darran Turner und Jonny Adam sowie die beiden Dänen Nicki Thiim und Marco Sörensen umfasst. Der sechste Fahrer wird zu seinem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Der brandneue GTE-Bolide von Aston Martin basiert auf der 2018er Straßenversion des Vantage und ist im Vergleich zum Vorgängermodell, das in der WEC-Saison 2017 zum Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans fuhr, umfangreich überarbeitet worden. Der neue Vantage zeichnet sich durch eine schnittigere Linienführung und eine noch weiter nach unten gezogene Front aus.

Unter der Haube werkelt im Neuwagen ein 4-Liter-Twinturbo-Motor, der von AMG-Mercedes kommt. Das Chassis des neuen Vantage GTE ist aus Aluminium gefertigt. Geblieben ist der brachiale Diffusor am Heck. Nach zwei Jahren mit Dunlop als Reifenpartner setzt Aston Martin ab sofort wieder auf Michelin.

"In enger Zusammenarbeit mit dem Headquarter von Aston Martin in Gaydon haben wir die Straßen- und die Rennversion parallel entwickelt", sagt Technikchef Dan Sayers und ist überzeugt: "Wir haben das Auto in allen Bereichen verbessert."

Fernab der Öffentlichkeit hat Aston Martin den neuen Vantage GTE bereits vor der Präsentation auf Herz und Nieren geprüft. So wurden allen voran in Spanien zwei 30-Stunden-Tests erfolgreich absolviert. Nach Aussage von Rennleiter John Gaw hat der Neuwagen schon jetzt mehr als 13.000 Testkilometer auf dem Buckel. Die Testfahrten wurden in Vorbereitung auf den Wechsel der Reifenmarke bereits mit Michelin-Pneus absolviert.

© Motorsport-Total.com

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