Astrologin sagt Zukunft zu Corona, Trump und Weihnachten vorher

Johannes Giesler
·Freier Autor
·Lesedauer: 3 Min.

Eine britische Astrologin hat bereits vergangenes Jahr in einem Blogeintrag über ein bevorstehendes Virus geschrieben. Nun hat sie wiederum in die Zukunft geblickt und ein Ende von Trumps Regierung und der Klimakrise vorhergesagt. Für einen Impfstoff gegen das Coronavirus sieht sie hingegen schwarz.

Tierkreiszeichen, Sternenkonstellationen, die Zukunft - Astrolog*innen finden die Verbindungen. Foto: Symbolbild / gettyimages / DigtialStorm
Tierkreiszeichen, Sternenkonstellationen, die Zukunft - Astrolog*innen finden die Verbindungen. Foto: Symbolbild / gettyimages / DigtialStorm

Eine britische Astrologin hat angeblich bereits im März 2019 die Coronavirus-Pandemie vorhergesagt und dass 2020 – insgesamt – ein historisches Jahr werden würde. In einem zweiteiligen Blogeintrag hat sie damals über die Woche vom 6. bis 13. Januar 2020 geschrieben: Dann würden die Planeten in einer bislang einmaligen Konstellation zueinanderstehen, darunter Pluto, Saturn, Merkur und Ceres – „sowas haben Sie noch nie erlebt“.

Waren die Warnungen zu kryptisch?

Die Astrologin heißt Jessica Adams und hat laut ihrer Homepage schon für zahlreiche Magazine Horoskope verfasst, darunter Elle, Vogue, Harper’s Bazaar, Bloomingdale’s und Marie Claire. Dennoch wollte niemand auf die Warnungen hören, die sie vergangenes Jahr aussprach.

Vielleicht, weil sie zu kryptisch waren. Denn in ihrem Blogeintrag schrieb sie unter der Überschrift „eine letzte Sache – Hacker und Viren“ eigentlich über die Mondfinsternis am 10. Januar 2020: „Als Astrologin beschäftige ich mich viel mit amerikanischen Leser*innen, die das Datum, im Gegensatz zum britischen Kalender, in umgekehrter Reihenfolge schreiben. Aber egal, wie der 10. Januar 2020 geschrieben wird, am Ende steht da ein einprägsamer Code.“ Mehr war zu einem Virus oder einer Pandemie nicht zu lesen.

Dabei sparte sie im weiteren Verlauf des Blogeintrags nicht mit großen Themen. Der Text handelte von einer bevorstehenden gesellschaftlichen Umwälzung, gar einer „neuen Weltordnung“ und dass sich im Jahr 2020 die letzte Chance für die Europäische Union biete, sich zu „transformieren“.

Keine Annäherung zwischen Harry und William

Doch das Datum, der 10. Januar 2020, sollte tatsächlich ein besonderes sein: An diesem Tag verstarb das erste Opfer an einer Infektion mit dem Coronavirus im chinesischen Wuhan. Diese Verbindung reichte für einige britische Medien offenbar aus, um Adams Expertise zu vertrauen und sie diese Woche zu interviewen – und sie weitere Vorhersagen treffen zu lassen.

Ihre Zukunft sieht demnach so aus: Zwischen den royalen Brüdern Harry und William werde es so schnell keine „emotionale“ Annäherung geben. Harry und seine Frau Meghan würden außerdem bald eine besondere Investition tätigen. Und zwar in eine Kaffee-Alternative. Vielleicht Schokolade, meint Adams.

Immerhin: Weihnachten ist gerettet

Sie trifft aber noch weitere und größere Vorhersagen: (Alle) Männer würden in Zukunft glücklicher sein und ihre toxische Männlichkeit hinter sich lassen, das Patriarchat gehe zudem „in Rauch auf“. Großbritannien werde sich in vier Staaten aufteilen und sehr wahrscheinlich verlasse Italien bald die EU, Trump werde außerdem kommendes Jahr nicht mehr Präsident sein.

Immerhin: Vorher gibt es noch ein „fantastisches Weihnachtsfest“. Alles drehe sich dann um Freundschaft und die Gemeinschaft und die globale Sicherheit – die Welt werde näher zusammenrücken. Und noch eine positive Meldung: Die Klimakrise werde im Jahr 2026 gelöst sein und Greta Thunberg könne „zurücktreten und ihr Leben leben“.

Und zuletzt noch zurück zum Coronavirus: Zwar werde es keine Impfung geben, dafür die Menschheit lernen, damit zu leben – wie sie es ja auch schon mit Aids geschafft habe.

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