Atheist will Gleichberechtigung - Rundfunkbeitrag-Zoff: Spaghettimonster contra Religion

Ein Münchner versucht vor Gericht, die Räume seines Atheisten-Bundes vom Rundfunkbeitrag zu befreien, wie es für Religionsgemeinschaften möglich ist. Erneut. Es ist deutlich ruhiger um das Fliegende Spaghettimonster bei diesem Gerichtstermin, als es vor zwei Jahren mit dem gleichen Akteuren vorm Verwaltungsgericht war. Nur ein Mal spricht der Vorsitzende Richter Norbert Häring den Namen der nudeligen Nicht-Gottheit aus, als er die Klageschrift verliest – denn die Parodie-Religion des Fliegenden Spaghettimonsters ist natürlich nur ein lustiges Gefäß für ein ernstes Thema. Um nicht weniger als Gerechtigkeit gehe es ihm, sagtKläger Michael Wladarsch vom Münchner Bund für Geistesfreiheit (BfG). Dieser Bund für Geistesfreiheit – eine Weltanschauungsgemeinschaft – ist immerhin auch eine anerkannte Körperschaft. Das Verfassungsrecht stellt für sie ebenso wie für Religionsgemeinschaften diesen besonderen Status zur Verfügung, der auch Rechte beinhaltet wie die Befreiung vom Rundfunkbeitrag. Konkret geht es um einen Bescheid aus dem Jahr 2014 über 43,94 Euro – abzüglich die 17,97 Euro Rundfunkbeitrag für den Firmenwagen, die Wladarsch schon gezahlt hat. Die Geschichte vom Spaghettimonster kam schon 2015 nicht an Der Grafikdesigner Wladarsch hatte bereits 2015 vorm Verwaltungsgericht argumentiert, er und der BfG würden seine Geschäftsräume in der Georgenstraße dafür nutzen, dem Fliegenden Spaghettimonster zu huldigen.
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