Atomkraft: Fessenheim muss endlich schließen

Sollte Le Pen die Frankreich-Wahl gewinnen, hätte das negative Folgen in Deutschland.

Es gibt mindestens ein Wahlversprechen, das der französische Staatspräsident Hollande in seiner Amtszeit nicht eingehalten hat. 2012 erklärte er unter dem Einfluss der grauenvollen Atomkatastrophe von Fukushima, Frankreich werde bis Ende 2016 den Schrottreaktor in dem kleinen Ort Fessenheim in den Vogesen abschalten. Heute läuft Fessenheim immer noch. Also manchmal. Am vergangenen Wochenende hat ein Störfall im Kühlsystem den Reaktor mal wieder stillgelegt.

Die Arbeiter hoffen - auf Le Pen

40 Jahre nachdem das Kraftwerk ans Netz ging, gibt es zwar eine Absichtserklärung des Betreibers EDF, das marode, hochgefährliche Bauwerk abzuschalten, es gibt auch eine Zusage des französischen Staates über mindestens 400 Millionen Euro Entschädigung, aber es gibt keinen Beschluss, der die Entscheidung unumkehrbar macht. Und so warten die AKW-Betreiber die Präsidentschaftswahlen ab. Vor allem die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der EDF hoffen – auf Le Pen. Die rechtsnationale Kandidatin will die Atomkraft ausbauen, der konservative Fillon, inzwischen chancenlos, will Fessenheim am Netz lassen. Und so wird  – im Schatten der großen Debatte...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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