Außenministerin Baerbock bekennt sich vor UN-Konferenz zu nuklearer Abrüstung

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist am Montag in die USA aufgebrochen, wo sie in New York an der Überprüfungskonferenz der Vereinten Nationen zum Atomwaffensperrvertrag teilnimmt (16.00 Uhr MESZ). Es gehe ihr um "den Einsatz für nukleare Abrüstung", erklärte Baerbock am Montagmorgen vor ihrer Abreise. "Wir dürfen dieses Ziel nie aus den Augen verlieren, müssen hartnäckig dran bleiben, wenn es um seine Umsetzung geht", ergänzte die Ministerin.

Baerbock wird bei der UN-Veranstaltung auch eine Rede halten (am Abend MESZ). In New York sind zudem Treffen unter anderem mit UN-Generalsekretär António Guterres und dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, geplant.

Vor ihrer Abreise unterstrich Baerbock die enge Partnerschaft Deutschlands mit den Nato-Partnern angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Das "skrupellose, menschenverachtende Handeln des russischen Regimes" biete Europa und Nordamerika die Möglichkeit, eine "noch stärkere transatlantische Partnerschaft" aufzubauen.

Am Dienstag wird Baerbock an der New School in New York eine Rede zu den transatlantischen Beziehungen halten. Zudem lädt sie gemeinsam mit ihrer schwedischen Amtskollegin Ann Linde zu einem Treffen der Stockholm Initiative für Nukleare Abrüstung ein. Am Abend reist Baerbock weiter zu einem Antrittsbesuch in Kanada, wo sie am Mittwoch die kanadische Außenministerin Mélanie Joly trifft.

se/pw

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