Aufräumarbeiten und Suche nach Vermissten in Überschwemmungsgebiet in Australien

Kajak-Fahrer paddeln über einen überschwemmten Highway

Nach den schweren Überschwemmungen infolge des Sturms "Debbie" im Osten Australiens dauern die Bergungsarbeiten an. Im Bundesstaat Queensland werde weiter nach drei Vermissten gesucht, teilte die Polizei am Sonntag mit. Einige Gebiete standen weiterhin unter Wasser, während die Pegel andernorts sanken und die Aufräumarbeiten beginnen konnten. Viele Orte waren nach wie vor von der Trinkwasser- und Stromversorgung abgeschnitten.

In der Stadt Rockhampton bereiteten sich die Anwohner auf die größte Flut sei 1954 vor. Dort sollen die Wasserpegel Mitte kommender Woche ihren Höhepunkt erreichen. "Debbie ist noch nicht fertig mit uns", sagte die Regierungschefin von Queensland, Annastacia Palaszczuk.

Wegen der verheerenden Überschwemmungen waren in der Region zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Im Bundesstaat New South Wales südlich von Queensland kamen zwei Frauen ums Leben. Am Samstag wurden in den beiden Bundesstaaten insgesamt drei weitere Leichen entdeckt. Zunächst war aber unklar, ob es sich um Opfer des Unwetters handelte.

"Debbie" war am Dienstag mit Spitzengeschwindigkeiten von 270 Stundenkilometern auf die Nordostküste von Queensland getroffen. Der Wirbelsturm richtete schwere Schäden an, war aber weniger verheerend als zunächst befürchtet. Auf seinem Weg nach Südosten wurde er zu einem Tiefdruckgebiet herabgestuft, sorgte aber weiter für ungewöhnlich heftigen Regen und Überschwemmungen.

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