Auftragskiller und Junkie: In Hamburg berüchtigt: Er tötete für Kleingeld und Drogen

2017 ermordete Frank Lindner den Nachwuchsboxer Tunahan Keser auf dem A7-Rastplatz Holmmoor durch Schüsse in den Oberkörper. 2018 erhängte sich der Killer im Gefängnis in seiner Zelle. Sein Lohn für den Auftragsmord an dem Boxer: ein Kilo Kokain. Jetzt wurden weitere Einzelheiten aus dem Leben des drogenabhängigen Auftragskillers bekannt. Es scheint nicht das erste Mal gewesen zu sein, dass sich der Mörder von seinen Auftraggebern mit Drogen bezahlen ließ.

Die Ermittlungen im Fall Tunahan liegen auf Eis, die seinerzeit eingerichtete Soko wurde aufgeglöst. Es wurde still um den Mordfall – und auch um Lindner. Dabei gab es genügend Anhaltspunkte dafür, dass er für weitere Verbrechen verantwortlich ist.

Hamburg: Boxer Tunahan Keser verschwand im Sommer 2017

Einen Tag bevor Tunahan Keser im Sommer 2017 verschwand, wurde auch auf seinen Trainer Khoren Gevor geschossen. Ein gezielter Schuss in das Knie des Ex-Profiboxers. Im Milieu gilt so etwas als letzte Warnung. Bis heute ist unklar, wer der Schütze ist. Als wahrscheinlich scheint aber, dass der Gleiche, der den Mord an Tunahan in Auftrag gegeben hat, auch für diesen Hinterhalt verantwortlich ist – und Lindner gebucht hat. Das Motiv? Völlig unklar.

Auch die Hintergründe der Schüsse auf Ex-„Mongol“-Rocker Arash R. und seine Freundin Lisa 2016 in Schnelsen sind ungeklärt. Ebenso der Mord an „ Hells Angels“-Mitläufer Adnan S. in Hamm. Es spricht einiges dafür, dass auch hier Lindner der...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo